Happy Birthday lieber Blog!

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Heimlich still und leise ist dieser Blog ende Juli 3 Jahre alt geworden…

Wenn man sich überlegt, wie das alles hier angefangen hat, und wo wir inzwischen stehen… Irgendwie total surreal.

https://kinderwunschtagebuch.wordpress.com/2013/07/31/july-30-2013/

Das war mein erster Beitrag, den ich mit euch geteilt habe.

Es folgten knapp 200 weitere.

3 ICSIs, 4 Kryos, ca. 6.000€ und 3 Jahre später sind wir leider immer noch kinderlos.

Wir sind auch #1von7

Aber unser Weg ist NOCH nicht vorbei.

Und da ihr ein GROSSER Teil meines Lebens geworden seid, eine Stütze, eine Hilfe und ein(e) Freund(in), möchte ich auch ein wenig zurück geben.

Deshalb habe ich mir überlegt, ein klitzekleines Gewinnspiel zu machen. Nichts großes, nur ein kleines Dankeschön.

Verlost wird, wie auf dem Bild zu sehen, ein kleines Wellness-Paket inkl. SEIFENBLASEN!!🙂

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Um teilnehmen zu können, schickt bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Teilnahme Gewinnspiel *euer Username*“ an folgende Adresse:

gewinnspiel@kleines-wunder.net

Das Gewinnspiel läuft ab sofort, bis Sonntag, 14.08.2016 – 12 Uhr.

Im Anschluss wird ausgelost. Der Gewinner wird Sonntag Abend via Twitter bekannt gegeben und per Mail informiert.

Im laufe der nächsten Woche wird dann der Gewinn verschickt (sollte die Adresse rechtzeitig vom Gewinner übermittelt sein).

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.😉

PS: Was eigentlich selbstverständlich ist, ich werde eure Daten natürlich vertraulich behandeln und an NIEMANDEN weitergeben. :-*

So, und nun, happy blogging.

*bussi*
believe

Einen Nerv getroffen?

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Also nicht körperlich, mir geht’s gut und ich bin fit und gesund. Aber ich scheine mit meinem Aufreger-Tweet von gestern tatsächlich einen Nerv in der KiWu Gemeinschaft getroffen zu haben.

Es ging um diesen Tweet:

Der Hintergrund, warum ich das so direkt formuliert habe war, dass es mir sauer aufgest0ßen hat, dass eine Person, die schwanger ist –  nach einer einzigen läppischen Behandlung (sorry) – in einem KiWu Bereich wo unglaublich viele Langzeit Versucher sind, etwas von „Wir sind doch alle auf einer Ebene“ und „Ich will euch nur Mut machen“ postet.

Sorry, aber solche Beiträge gehen mir gelinde gesagt unfassbar auf die EIERSTÖCKE!

Ich habe kein Problem damit, dass es viele ohne einen harten und schweren Weg schaffen, aber das sind KEINE Mutmacher.

Und es geht mir auch nicht darum, hochzurechnen, wer wie viele Versuche gebraucht hat, wie viel Geld ausgegeben hat und wer welche heftigen Schicksalsschläge hinter sich gebracht hat.

Aber ich würde mir nie anmaßen jemandem der mehrere Fehlgeburten hatte zu sagen „ach, wir sind doch alle auf einer Ebene, ich bin doch jetzt schwanger, lass mich dir Mut machen“.

Ein wenig mehr Sensibilität wäre doch wirklich wünschenswert.

Genauso wie man sich tatsächlich mal einlesen kann, um was es in  bestimmten Foren-Bereichen geht, und nicht im KiWu-Behandlungs Bereich schreiben muss „Hey, ich habe 2 Kinder im ersten ÜZ bekommen und auf Nummer 3 warten wir schon 7 Monate“. Ähm, ja, nee, muss einfach nicht sein. Dafür gibt es andere Bereiche.

 

Aber mal halt. Worum es mir ging war die Sensibilisierung. Was dabei raus kam war, dass es unglaublich viele von uns KiWu Patienten gibt, die so viel hinter sich gebracht habe, die so STARK sind. 

Und was fehlt? Die Unterstützung. Vom Staat, der nach Kindern schreit, von den Kassen die nach 3 Versuchen sagen „Pech gehabt“ und von den Arbeitgebern, die nicht mal wissen dürfen dass wir in Behandlung sind.

Es fehlt vor allem an finanzieller Unterstützung. Massiv fehlt es daran.

Hier mal ein paar Auszüge der Reaktionen auf meinen Tweet von gestern:

 

Und was bleibt? Die Sehnsucht, der Wusch, die Hoffnung und die Verzweiflung.

Lieber Staat, liebe Politiker, anstatt euch zu echauffieren, ob man Axtangreifer nicht besser kampfunfähig schießen kann, beschäftigt euch doch bitte mit WICHTIGEN Dingen. Hier wäre ein Vorschlag: Mehr Unterstützung für Kosten die bei der Kinderwunschbehandlung anfallen.

Danke!

*bussi*
believe

#1von7

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Kennt ihr diese Redewendung „es bekommt ein Gesicht“?

Tja, in diesem Fall bekommt es einen Bauch. Unsere Bäuche nämlich. Um zu zeigen, jeder Bauch ist schön.❤

Schwangere zeigen ja sehr oft und gerne ihren Bauch im Netz. Ganze Collagen werden daraus gemacht. Wie oft habe ich mir gesagt, WENN es bei mir auch einmal so weit sein sollte, dann lasse ich mir auch etwas besonderes einfallen.

Nun ja…

Die liebe Claudia von Wegweiser Kinderwunsch hat dann die Aktion #1von7 ins Leben gerufen.
Denn auch Kinderwunsch-Bäuche sind SCHÖN!❤

http://www.wegweiser-kinderwunsch.de/aktion-1von7-kinderwunsch-bauch/

Denn: Jedes siebte Paar ist ungewollt Kinderlos. Man sieht es keinem an. Und keiner redet darüber. Und doch betrifft es so viele.

Aber warum ist es immer noch ein Tabu-Thema? Warum ist es einfacher – salopp gesagt – über Flatulenzen und träge Darmtätigkeit zu reden, als über den unerfüllten Wunsch nach einem Kind? Weil das eine gesellschaftlich anerkannt ist und das andere leider Konsequenzen nach sich zieht.

Was würde passieren, wenn ich mich heute hinstellen würde und öffentlich bekennen würde – mit meinem Gesicht – dass wir den Wunsch nach einem Kind haben, dass wir ungewollt kinderlos sind, dass wir schon lange versuchen Eltern zu werden, dass wir auf „natürlichem“ Wege keine Kinder zeugen können, dass wir schon tausende Euros investiert haben, dass ich mir schon ca. 150 Spritzen in meinen Bauch gejagt habe?

Sehen wir zunächst mal die Seite „Arbeitsplatz“ an: 

Zunächst einmal wäre sicher jede Menge Verständnis da. Von allen Seiten. Aber sobald ich dann nach der Punktion eine Woche ausfalle oder aber zum X. Mal später komme oder eher gehen muss, weil ein Ultraschall, eine Blutabnahme, ein Transfer, ein was auch immer ist, ja, dann wird es lästig für den Arbeitgeber.

Wenn der Arbeitgeber nicht weiß, was los ist, kann man jonglieren. Mal ist eben ein Vorsorge-Termin bei Arzt A, mal kommt der Hausmeister wegen einer defekten Tür, mal ist Heizungsablesung und dann wieder – ach du schreck – hat man nen Magen Darm Virus und fällt leider eine Woche aus.

Das sind alltägliche Dinge. Die passieren JEDEM einmal, auch dem Chef, dem Nachbarn und den Kollegen X, Y und Z. Das hat jeder schon mal erlebt, und man kann sich gemeinsam über die doofen Zeitangaben der Handwerker, die netten Arzthelferinnen, die einen vorziehen weil man auf Arbeit muss und die fiesen Bauchschmerzen bei der Erkrankung austauschen. Und dann ist das Thema auch gegessen.

Wenn der Arbeitgeber aber zum 12. Mal hört „ich  muss in die KiWu Klinik wegen (…)“, dann denkt er sich irgendwann auch „wenn das jetzt so weiter geht suche ich mir jemanden neuen, der nicht dauernd was anderes hat“. Dinge, die man nicht nachvollziehen kann, nerven einen viel mehr, als solche, die man selbst erlebt hat.

Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass der Arbeitgeber ja auch im Hinterkopf hat „Wenn es jetzt dann bald klappt bei denen, dann kann ich auf Frau believe mindestens ein Jahr verzichten. Und dann kann ich doppelt alles ummodeln. Ein mal wenn sie geht und dann wenn sie wieder kommt. Nee, das kann ich nicht brauchen. Frau believe ist nicht wirtschaftlich genug für uns.“ und dann kommt irgendwann einfach die Kündigung. Wegen irgendwas. Einen Grund findet man immer, wenn man nur sucht.

Grund 1 warum ich nicht öffentlich bin.

 

Jetzt beleuchten wir mal den Faktor „Privatleben“: 

Klar, einige Freunde und ein großer Teil der Familie sind eingeweiht. Aber eben nicht alle.

Das hat mehrere Gründe. Zum einen die Blicke und die Fragen. Die „und, wie sieht es aus“, die so oft unbewusst genau dann kommen, wenn wieder ein Versuch negativ war. Die „Ach Mist, das tut mir echt leid“ mit dem Traurigen Blick, das Gefühl, den Gegenüber enttäuscht zu haben, weil es bei einem selbst nicht läuft, aber der Gegenüber es sich doch auch so sehr für mich wünscht. Diese Dinge. Die halten einem vom „einfach nur Leben“ ab.

Dann auch die Tatsache, dass Schwächen eingestehen, zeigen, dass man eben nicht vollkommen ist, immer noch zu gerümpften Nasen führt.
Ist es nicht so, dass ALLE Kinder so süß und brav sind, dass sie gut schlafen und gut essen, dass sie nicht stundenlang durchbrüllen, oder nur meckern?

Der Mann, der Erzeuger, der Familenversorger, der starke, große und mächtige. Es knackst nicht nur am Ego, eine Diagnose OATIII selbst zu erhalten. Wenn man jemandem erzählt, dass man keine Kinder zeugen kann, dann ist das noch viel schlimmer. Denn dann kommen bestenfalls mitleidige Blicke, schlimmstenfalls ein „Hahaha, was bist du denn für ein Mann?“. Beides nicht schön, oder?

Grund 2 warum ich nicht öffentlich bin.

 

Es sind nicht NUR die Nachteile und Diskriminierungen, es sind auch die enttäuschten Gesichter derer, die für uns hoffen und bangen.

Dennoch, ich gebe Knitterfee zu 100% rech, es muss mehr passieren.

https://www.facebook.com/knitterfee/posts/1115543338513425

Die Aktion #1von7 ist ein erster und WICHTIGER Schritt.

Jetzt müssen weitere folgen.

In diesem Sinne

*bussi*
believe

Schrecksekunde 

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Wahre Worte, wichtige Gedanken. Deshalb: Hände weg vom Handy während der Fahrt!!! Und bitte, euer Auto ist keine Disco. Dreht das Radio nur so laut, dass ihr noch die Umgebung wahrnehmt. Es könnte EUER Leben oder das Leben eines Angehörigen sein, das davon abhängt, dass der RTW rechtzeitig vor Ort ist.

In diesem Sinne, schönen verregneten Donnerstag!

*bussi*
believe

blaulichtengel

Im Rettungsdienst fährt man öfters mit Sondersignal, sprich Blaulicht und Martinshorn.  Leider ist dies nicht immer so einfach. Es ist nicht einfach nur „geil“, sondern teils auch sehr anstrengend und nervig.

Vor einer Woche war ich wieder einmal als Fahrerin des RTW unterwegs. Es war gerade zu Schichtbeginn am Nachmittag als wir bereits zu einem Notarzteinsatz alarmiert wurden.

Mein Kollege und ich rückten aus, Einsatz Übernahme am Funk, Tor zu machen, langsam Losfahren und Blaulicht anschalten. Dazu dann sofort an der ersten Kreuzung Rot an der Ampel erblickt (Ampel ist direkt nach der Ausfahrt der Wache). Sofort habe ich das Horn per Fußschalter dazu geschaltet, mehrmalige Blicke über die Kreuzung, danach auch noch Blickkontakt zu einem LKW-FAHRER und einem entgegen kommenden PKW FAHRER, weiter langsam hinein getestet, doch dann auf einmal kommt auf der zweiten Fahrbahnspur links neben dem LKW ein roter PKW angeschossen. Ich steige sofort wieder auf die…

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Und jetzt?

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Hallo ihr lieben!

Es sind jetzt gut 2 Wochen rum, seit ich das Negativ für unsere 3. ICSI kassiert habe. Ein paar Tage habe ich wirklich daran zu knabbern gehabt, einfach weil mir bewusst wurde, dass nun der letzte Versuch, den wir voll bezahlt (hahaha, als ob das „voll“ bezahlt wäre) bekommen jetzt vorbei ist. Und weil ich langsam den Gedanken zulassen muss, dass es irgendwann „für immer“ ist. Dieses „für immer“ fällt mir wirklich noch schwer auszusprechen. Aber noch ist ja ein bisschen was drin.

Wir haben noch 1+2 Blastos auf Eis. Und ich habe zu Hause noch Medikamente, um eine komplette ICSI durchzuziehen. Somit können wir noch eine Behandlung angehen.

Das einzige was mir noch fehlt, was ich noch bestellen muss, ist Granocyte. Dieses scheißteure Zeug. Naja, nach dem Urlaub. Wenn das Urlaubsgeld kommt. Hoffentlich.

 

Wie geht es weiter bei uns?

Ich werde in der nächsten Zeit erst mal den Sommer genießen, Sport treiben, mich in Form bringen. Ich habe zwar 20 Kilo abgenommen, aber Muskeln kommen halt nicht über Nacht und nicht von selbst.

Nach dem Sommer werde ich zunächst mal die leidige Portioektopie behandeln lassen, damit ich da endlich mal Ruhe habe.🙂

Ja, und dann, dann irgendwann, werden wir unsere Kryos abholen. Hat jemand eine Ahnung, ob ich nach der Portio-Verödung Pausieren muss?

 

Eine ICSI wird es erst geben, wenn der Mann aufgehört hat zu Rauchen. Da sehe ich aber derzeit kein Licht am Ende des Tunnels.

Oder es wird eine H-ICSI. Damit muss ich mich aber erst mal befassen und das ganze zulassen. Vielleicht wäre eine H-ICSI der richtige Weg. Wer weiß.

 

Nun ja, warten wir’s ab. Lassen wir uns überraschen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche!!

*bussi*
believe

Ich kenne eine Fette …

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Heute wurde ich über Twitter auf einen Text aufmerksam. Diesen solltet ihr wirklich lesen. Schön geschrieben und so wahr.

Ich kenne eine Fette …

Genau so sollten sich Menschen, die vorschnell neugierig nach den Lebensplänen anderer (Hochzeit, Kinder etc.) fragen, überlegen, ob nicht vielleicht eine Geschichte dahinter steckt, warum das Paar, sind sie doch schon 2 Jahre verheiratet, keine Kinder hat.

„Und, bei euch wird es auch langsam Zeit, oder?“ lautet oft die Frage, die uns gestellt wird.

Was die neugierig fragenden nicht wissen ist:

  • dass wir seit 3,5 Jahren versuchen ein Kind zu bekommen.
  • dass wir inzwischen 3 ICSI Behandlungen und 4 Kryos hinter uns haben.
  • dass wir schon über 5.000€ in diese Behandlungen gesteckt haben.
  • dass ich meinen Körper inzwischen so oft mit Hormonen, Cortison, Blutverdünnern und unzähligen anderen Medikamenten vollgepumpt haben, nur dass die Zeit endlich kommt.
  • dass wir ALLES dafür geben würden, ein Kind zu bekommen.
  • dass das letzte NEGATIV noch keine Woche her ist.

Die unschuldigen Fragen, genauso wie die Schubladen, in die wir Leute stecken, sind einfach nur falsch. Und doch passiert es uns allen irgendwann.

Man sensibilisiert sich nur, wenn man selbst ein Schicksal zu meistern hat.

In diesem Sinne…

Liebste Grüße
*bussi*
believe

Over and out…

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Die 3. ICSI, der 7. TF, der Versuch mit den Besten aller Voraussetzungen.

GESCHEITERT

Der Test ist Blütenweiß, die Blutungen werden stärker, es ist vorbei.

Ich bin heute PU+12. Mein Mann ist immer so gefasst, aber ich glaube, es geht ihm auch nicht gut. Aber er redet ja nicht.

Naja, heute Morgen ist bei mir auch ein kleines Tränchen geflossen. Ließ sich nicht verhindern.

Aber ich fange mich. Ich freue mich auf den Sommer.

 

Und in der Zeit wird sich der Blog wohl in einem halben Ruhezustand befinden.

Ihr findet mich (und meinen LCHF Lifestyle) auf Instagram und Twitter als @believe_kiwu

 

Ich hab euch lieb!

*bussi*
believe