Lange Zeit – Kurze Zeit

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Hallo ihr lieben.

Jetzt habe ich schon wieder fast 6 Wochen nichts von mir hören lassen…
Böse believe… 😉

Aber ich musste ehrlich gesagt erst mal die ICSI mit der biochemischen Schwangerschaft (SCHEISS Wort) verarbeiten und die negative Kryo auch.

 

Heute habe ich eine Diskussion gelesen, um einen Campingplatz, der jetzt ein Kinderverbot verhängt hat. Die Kommentare dazu waren sehr spannend. Von „Diskriminierung“ bis „Endlich“ war wohl alles dabei.

Ich für meinen Teil habe auch meinen Senf dazu gegeben.

Ein Kinderverbot ist zwar drastisch, aber ich finde es ehrlich gesagt gut.
So sehr ich Kinder liebe, und mich stört es auch nicht, wenn sie wie die wilden über den ganzen Platz fetzen, aber als ungewollt kinderlose bin ich manchmal froh, wenn ich nicht auch noch im Urlaub täglich vor Augen gehalten bekomme, was wir nicht haben dürfen.

 

Nun ja, dann habe ich mal etwas sinniert… Wir stecken jetzt knapp 3,5 Jahre in der KiWu Schleife. Die erste Zeit noch „ganz normal“ mit hibbeln und hoffen, mit „Eisprung treffen“ und allem was dazu gehört.
Nach etwa einem Jahr dann konkreter. Spermiogramm – Breitseite bekommen. KiWu aufgesucht, geheiratet, ersten Versuch gestartet.
ICSI 1. Ende 2014. Nicht sonderlich gut gelaufen. Nun ja, 2015 dann 3 Kryos, Haufen Kohle, aber das war’s dann auch schon.
ICSI 2. Anfang 2016. Deutlich besser. Immerhin mal ein Hauch von schwanger. Andere Medikamente und geringere Stimu.
ICSI 3. In Planung. Mal sehen wie das wird. Ein Hauch von Hoffnung ist ja doch noch da.

 

So, und da stehen wir nun. Es ist Mai 2016. Seit Januar 2013 hoffen und warten wir auf ein Wunder.

Für uns ist das eine lange Zeit. Ich merke, wie mir diese dauernde Hoffnung, der Wunsch, den ich nicht loslassen kann, doch wirklich zusetzt.

Aber dann liest man wieder von anderen Leuten, die es wirklich viel schlimmer haben. Und die so viel mehr durchgemacht haben. Da muss man doch wirklich mal auf dem Boden bleiben, oder?

 

In der Zwischenzeit lenke ich mich mit Sport ab, und steigere mich ein wenig in meine Ernährungs-Sache rein. Aber ich denke, das ist einfach ein bisschen „die Kontrolle über wenigstens eine Sache behalten“… Und wenn es nur das Gewicht und das gesunde Leben ist. 😉

Und ich leben gut, so wie ich lebe!!

Meine SD Werte sind besser, ich bin fitter, ich habe keine „Fress-Attacken“ mehr und mein Gewicht passt auch optimal. Was will Frau mehr?

Ich bin von einer Größe 42/44 auf eine Größe 36 runter. Ich bin von 78,5 Kilogramm auf 60,5 Kilogramm runter. Ich bin von einem BMI von 29 auf 22 runter.

Und darauf bin ich verdammt STOLZ! 😀

Nachdem ich das Projekt Gewicht gut im Griff habe, kommt jetzt das Projekt „Selbstzufriedenheit“. Denn die fehlt bei mir gewaltig.

Dafür mache ich Sport, denn der tut mir wirklich gut.
Ich verzichte weitgehend auf Alkohol (außer mal ein Glas Sekt zum anstoßen), denn Alkohol ist ein „Depressivum“.
Ich zitiere aus NCIS: „I don’t know why people drink alcohol when they’re depressed, because alcohol is a depressant.“
Und ich verbringe VIEL Zeit draußen und mit den Leuten die ich liebe. Das tut am allerbesten.
Ach, und noch eine Sache: ich VERSUCHE (ja, Betonung auf VERSUCHE) die negativen Personen nicht so an mich ran zu lassen… 🙂

 

Ja, soweit so gut. Mehr gibt’s grad einfach nicht.

Wie sieht es bei euch so aus?

*bussi*
believe

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3 Kommentare zu „Lange Zeit – Kurze Zeit

    kikasil sagte:
    11/05/2016 um 10:18

    Wow, das ist eine beeindruckende Leistung mit deinem Gewicht! Ich hoffe sie wird bald belohnt. Deine Einstellung klingt so schön positiv… daher wünsche ich euch, dass alle guten Dinge 3 sind!!!

      believe geantwortet:
      11/05/2016 um 10:32

      Danke!
      Naja, den großen Teil des Gewichtes habe ich ja schon vor der 1. ICSI (vor der Hochzeit) abgenommen, aber dann eben wieder dank Behandlungen ein paar Kilo drauf.
      Jetzt noch mal 8 Kilo locker und easy und vor allem SATT… 😉 Und durch die neue Ernährung auch ein WELTEN besseres Lebensgefühl. 🙂

    einstrich sagte:
    11/05/2016 um 14:51

    Von mir allergrößten Respekt für dein Durchhaltevermögen, beim Gewicht und beim Kiwu. Ich drücke euch fest beide Daumen!

    Beim Thema „kinderfreie“ Zonen kann ich dir nur zustimmen. Das Diskriminierungsargument ist quatsch, denn Familien können ja an allen Bereichen des öffentlichen Lebens teilnehmen… ihnen wird nichts vorenthalten.
    Lg , Frau Einstrich

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