Unsicherheit

Was bisher geschah…

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Guten Morgen ihr süßen!

Ich will euch hier nicht alleine lassen, also gibt es mal wieder ein Update.

Was bisher geschah… Ja, was geschah denn?

Heimlich still und leise haben wir eine weitere Kryo durchgezogen.

Das Ergebnis: wie zu erwarten. Negativ.

Der 8. Transfer wieder gescheitert. Ich weiß nicht woran es noch liegen könnte.

 

Jetzt haben wir noch 2 Blastos auf Eis, und noch einen Berg an Medikamenten zu Hause.

 

Was ich derzeit nicht habe ist Motivation.

Ich mag einfach nicht mehr. Keine falsche Hoffnung mehr, kein tiefer Fall mehr, kein weiteres Negativ.

Wir sind doch auch so glücklich, oder? Oder?

Klar, ich werde nichts verwerfen. Dem Pflichtgefühl geschuldet ziehe ich durch was wir noch haben.

Aber danach ist Schluss. Ende im Gelände. Aus die Maus.

 

Und aktuell komme ich gut damit klar. Mal sehen was noch kommt.

 

*bussi*
believe

Bitte Bitte Bitte

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Meine lieben Babys, die ihr da im Labor im Brutschrank liegt, KÄMPFT! Ab heute kommt es drauf an, ab heute geht es um alles oder nichts. HALTET DURCH! Gebt nicht auf, zeigt mir, dass ihr meine Kämpfer-Gene habt! 

Eure hoffentlich bald Mama wartet auf euch! ❤

 

Heute ist PU+3. Ab heute zählt es. Bis zu PU+3 war immer alles wunderbar bei uns. Aber da mein Mann starker Raucher ist, und zudem noch an OATIII leidet, haben leider viele seiner Spermien Defekte, die man auf den ersten Blick nicht erkennen kann.

Und das zeigt sich leider erst nach Tag 3 der Kultivierung…

Kann man hier nachlesen (Seite 8/9): Embryonalentwicklung

 

Und bei uns lief es ja bisher in Sachen Blastos eher mäßig gut.

ICSI 1: 2x Tag 3 TF und von den 12 in Blastokultur gegebenen Kryos hat es keine zur Blasto geschafft.

ICSI 2: von 19 in Blastokultur befindlichen Embryonen mit Ach und Krach 4 Blastos.

 

Na vielleicht läuft es ja dieses Mal noch besser. 😀 Von den 13 Embryonen in Blastokultur wäre mein Traum, wieder ca. 4 Blastozysten zu haben. Das wäre toll. Und sollten es noch mehr werden, mache ich – das verspreche ich euch hiermit feierlich – einen Luftsprung in der Praxis.

 

Ansonsten geht es mir tatsächlich erstaunlich gut wieder einmal. 🙂 Ich habe nach der PU noch die Wäsche gemacht und die Spülmaschine ausgeräumt, am Wochenende hatten wir Großkampftag was das Aufräumen zu Hause angeht und ich bin Samstag und Sonntag schon wieder (kleine Strecken) auf dem Rad gesessen.

Ich hatte nur ziemlich deftige Blähungen von der Umwandlung der Follikel in die Gelbkörper, nach der Punktion, diese haben auch zeitweise fies auf die Eierstöcke gedrückt, aber heute geht es mir wieder hervorragend.

Klar, die WS (die ja meiner Meinung nach mit der Punktion beginnt) hat mich im Griff, aber da muss ich durch.
Ich versuche die Situation realistisch zu sehen – manche sagen ich sei pessimistisch – um nicht zu tief zu fallen, aber generell habe ich natürlich Hoffnung. 🙂

Heute fange ich an mit dem Prolutex spritzen. Bin ja mal gespannt.

 

Ansonsten warte ich jetzt gespannt auf Mittwoch und hoffe auf ne MENGE Daumen von euch. ❤

*bussi*
believe

13

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Hallo ihr lieben!!

Vorhin habe ich das Ergebnis der Befruchtung erhalten. 

Von den 17 gestern punktierten Eizellen konnten 13 Stück befruchtet werden. 

Das sind immerhin gut 75%. Einige würden sagen, das ist ein perfektes Ergebnis. Aber wenn ich ehrlich bin, ich bin ein bisschen enttäuscht. Bei ICSI 2 hatten wir immerhin 19 von 20. 😉 

Des Weiteren kommt hinzu, dass unsere maximale Blastozystenrate bei 21% liegt, was hieße, dass wir maximal 3 Blastos übrig haben werden, wenn überhaupt. Ich hoffe, es bleiben wenigstens 2 die wir dann transferieren können.  

Nun ja, die euphorische Biologin, die mir das Ergebnis mitteilte war auch nicht mehr so euphorisch als ich ihr erklärt habe, dass das für uns gar nicht sooooo gut ist. 
So, was bleibt ist hoffen und bangen bis Mittwoch. Am Mittwoch ist dann Transfer angesetzt. 

Wir werden sehen. 

In diesem Sinne, schönes Wochenende!

*bussi*

believe 

Dreckskackscheiße…

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Sorry, ein anderes Wort fällt mir gerade einfach nicht ein. 😦

Aber fangen wir mal von vorne an…

 

Mittwoch Nachmittag hat mich mitten im Büro eine ordentliche Blutung erwischt. Woher die kam, was das sollte, keine Ahnung. Einiges an frischem Blut (ich würde mal sagen 5ml etwa) und ein paar kleinere Koagel. Das hat mich erst mal total aus der Bahn geworfen. Aber ok, ich wusste ja, der US Termin ist nicht weit, da frage ich dann mal den Doc was das bedeutet.

 

Gestern war der erste US Termin wie die Stimu läuft und ob sich ausreichend schöne Follis bilden.

Ich also als erstes, noch bevor ich auf dem Stuhl saß, den Doc angesprochen, ob er mal zwecks der Blutungen schauen könnte, ob die tatsächlich von der Portio kämen und ob das denn relevant wäre oder nicht. Klar, könne er machen.

Ich auf den Stuhl gehopst, das gruselige eiskalte Ding da unten rein bekommen und der Doc nen Tupfer hergenommen und geschaut.

Uff… Ja, da brauche ich gar nicht viel machen, das blutet sofort los. Da ist auch ein Gefäß, was wohl öfter mal aufgeht. Es blutete also schon bei der Untersuchung ordentlich los, dabei war den Tag über doch so schön ruhe.

Ok, dann anschließend US gemacht, Follis geschaut. Die sind schon bei 8-12mm. 🙂 Es sind auch wieder ca. 15-20 Stück, aber das ist ok, da ich (was der Doc sehr außergewöhnlich und bewundernswert findet) ja auch bei 27 Stück keine ÜS hatte.

Stimu also genau so weiter, das passe schon alles. Orgalutran dann dazu ab heute. Nächster Termin am Mittwoch direkt früh, da am Mittwoch wohl auch noch ausgelöst werden soll. Wenn alles gut läuft ist Freitag die Punktion. Was natürlich super wäre, da ich dann nur 1 Tag ausfalle.

Kurz noch Rezepte bekommen und es wurde Blut abgenommen.

 

Soweit so gut.

 

Heute Morgen dann wieder Blut. Nicht wenig. Und Koagel (sorry, muss mal runter geschrieben werden… 😦 ) in massiver Größe (Durchmesser würde ich auf ca. 2-3cm schätzen). Das kann doch nicht normal sein.
2 mal war die Diva bereits von einem ausfüllenden riesen Batzen bewohnt. Mens starke Blutungen würde ich dazu normal sagen.

Können das noch Reste sein??? Heute ist ZT7 (Stimu Tag 6). Und warum so Stückchenweise? Also sowohl zeitlich als auch körperlich?

Kann sich so eine Schleimhaut ordentlich aufbauen? Oder muss der Transfer verschoben werden?? Können die Koagel frisch sein, also von der aktuellen SH? Das wäre dann das Nonplusultra der Katastrophen für diese Behandlung.

Letztlich werden wir wohl nichts ändern können, einfach hoffen ob sich eine SH aufbaut und die Blutungen so hinnehmen. Aber es macht mich total fertig wenn ich ehrlich bin.

Ich weiß nicht, ob ich der KiWu eine Mail schicken soll, wie massiv der Blut-Abgang ist, oder nicht. Wenn die Diva heute noch ein drittes Mal voll sein sollte werde ich das wohl tun.

 

Woran kann es liegen, darüber zerbreche ich mir seit Mittwoch den Kopf…

Ich nehme seit Beginn des Zyklusses ne Menge Medikamente. Vielleicht vertrage ich eines davon nicht.

Einerseits nehme ich seit Montag Euthyrox erhöht, da die SD Werte wieder hoch gegangen sind. Aber das hat bisher nie Probleme gemacht.

Ebenfalls seit Montag mache ich noch mal eine VitD Kur, da mein Wert trotz 2x 20.000 IE pro Woche immernoch im UNTEREN Normalbereich hängt. Mo bis Do 1x tgl. 20.000 IE. Das sollte aber auch nicht so dämliche Koagel hervorrufen.

Seit ZT1 nehme ich Clexane und ASS. Blut-VERDÜNNER, nicht Verklumper…

Seit Montag nehme ich auch Prednisolon in 7.5mg Dosierung, aber da ich schon vorher 5mg genommen hatte, ist die Änderung ja nun nicht gravierend.

Dienstag fing ich außerdem mit einer Milchsäure Kur an (ich dachte so gut meinend, dass man durch die vielen Untersuchungen mal wieder aufräumen sollte in der Flora), Mittwoch Blutungen, Mittwoch ausgesetzt. Donnerstag wieder ein Zäpfchen, heute wieder massiv Blutungen.
Aber kann das echt zusammenhängen? Kann das auch das Blut verklumpen? Ich bin echt ratlos.

 

Ich glaube, wären es nur einfache flüssige Blutungen würde ich das auf die Portioektopie schieben und mich nicht weiter drüber nach denken, denn äußerliche Blutungen sind nicht relevant. Aber die Koagel lassen mich gerade wirklich fast heulen.

Und während ich die letzten Zeilen schreibe spüre ich schon wieder das leichte blubbern einer sich füllenden Diva-Cup. Ich fürchte, es geht weiter. 😦

 

Zusammefassend: Die Stimu läuft super, der Rest ist zum heulen.

 

Sorry für den Roman, aber es muss manchmal einfach raus.

*bussi*
believe

Darf man das?

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So im Kopf Pläne machen?

Ich meine, am Anfang, wenn man noch naiv und hoffnungsvoll ist, dann klar, dann malt man sich aus, wie es weiter geht wenn man dann positiv testen sollte und so weiter und so fort.

 

Aber jetzt?

Bei ICSI 3? Transfer 7? 1,5 Jahre nach dem 1. Versuch, 3,5 Jahre nach dem Beginn der Aufzeichnungen?

 

Ich sollte es nicht tun, aber ich kann mich nicht davon abhalten…

Mein Kopf malt sich aus, was wäre, wenn es klappen würde. Was wäre, wenn ich tatsächlich endlich mal positiv testen dürfte. Wie sähe das Timing aus, so mit Sommerurlaub, und wann erzählt man es wem und dergleichen.

 

Ich versuche die Gedanken zum Schweigen zu bringen, aber es klappt nicht.

Innerlich verfluche ich mich dafür, aber was soll ich tun…

 

*bussi*
believe

 

PS: Die Tendenz schwankt schon wieder ganz stark zu Blastos… Denn TF an PU+3 hatte bisher keinen Erfolg, bei Blastos hatten wir zumindest schon mal eine Einnistung. Und ich will nicht wieder X TFs warten müssen bis was passiert. Vielleicht muss bei uns gewartet werden, welche Kämpfer es zur Blasto schaffen…

Was tue ich hier eigentlich?

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Erst mal vorab, der Beitrag dient dem therapeutischen Schreiben, also erwartet euch bitte nicht zu viel davon, vor allem aber nicht, dass man nach dem Lesen noch durchblickt…

 

In der heutigen Zeit, mit dem Internet als unendliche Informationsquelle, Dr. Google als Problemlöser oder Problem-Einreder, den diversen Foren und Gruppen als Hilfe oder als Fluch, wissen wir einfach viel mehr, als wir vielleicht sollten. Die Leichtigkeit und Unbedarftheit ist einfach futsch. Kommt auch nie wieder. Basta.

Und es gibt so Tage, da hört das depperte Hirn wieder nicht mit seinem Gedanken-Tourette auf, und man kommt nicht umhin, viele Dinge kritisch zu betrachten.

Ich versuche mal, meine Gedanken etwas Chronologisch zu sortieren.

 

Die Behandlung: 

Wir ballern uns selbst mit Hormonen zu ohne Ende, um jede Menge befruchtbare Eizellen zu „züchten“, kasteien unsere Männer, um einen Hauch von besserer Spermienqualität zu erzielen, sind angespannt, streiten uns, hoffen, fallen, hoffen und fallen wieder. Wir sind bereit, das alles X Male durchzuziehen, um unseren vermeintlich größten Wunsch, den Wunsch nach einem gemeinsamen Kind, zu erfüllen. Ob es je klappen wird, das weiß wohl keiner vorher. Und wenn es klappt, was kommt dann?

Ja, es ist den ganzen Stress wert, das möchte ich auch nicht absprechen, aber manchmal fragt man sich doch: „Was tue ich hier eigentlich?“…

 

Was kommt dann?

Was danach passiert – so die Behandlung erfolgreich verläuft – kann man natürlich nie sagen, dennoch macht man sich so seine Gedanken.

Man hat ja sowohl im Umkreis, als auch sonst wie immer mal Kontakt mit Müttern. Worüber reden die Mütter? Klar, eher selten über das, was schön ist, denn das läuft – wie im Leben so oft – meist nebenbei. Nein, man redet über die Schattenseiten.

„Das ist jetzt die dritte Nacht ohne Schlaf, ich funktioniere nur noch, Leben kann man das nicht nennen“, und „Seit 3 Wochen sind die Kinder eins nach dem anderen krank, ich komme nicht mehr raus, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal eine Minute für mich hatte, und der Mann ist auch nur arbeiten“. „Das Kind schreit nur. Den ganzen Tag und die ganze Nacht. Hört das je auf?“ und „Ich bin selbst todkrank, kann mich kaum rühren, aber es geht schon. Ich muss mich ja kümmern, macht ja sonst keiner…“
Und von Müttern mit älteren oder Erwachsenen Kindern hört man nur „Kinder sind anstrengend, überleg dir das gut!“ oder „Ich bin ja soooo froh, dass die Kinder ENDLICH aus dem Haus sind…“.

Wenn man sich das so verinnerlicht, überlegt man sich wieder „Was tue ich hier eigentlich?“… Bin ich stark genug, das zu leisten? Und vor allem, ist das alles? Ist das wirklich alles? Ist ein Kind nicht mehr als ein schreiendes, dauer-krankes Wesen, das mir den Schlaf raubt, mich zum wandelnden Zombie macht und mich völlig alleine und hoffnungslos dastehen lässt, heulend und hoffend, dass der Tag schnell rum geht?

Wenn das so ist, dann bitte, haltet mich davon ab weiter zu machen.

 

Bin ich bereit dafür? Bin ich bereit, mich zu 100% aufzugeben, meine Ehe beiseite zu stellen und zu hoffen, dass mein Mann vielleicht trotzdem bei mir bleibt, auch wenn ich nicht mehr existiere? Bin ich bereit, alles aufzugeben was ich habe? Schöne Abende mit Freunden, einen spontanen Spaziergang durch den Wald, einen ruhigen Abend vor dem TV, und einfach mal um 21 Uhr bereits einschlafen, einen spontanen Trip ans Meer…

 

Ich weiß nicht, ob ich bereit bin. Ich weiß nur, für die nächsten Versuche ist das eine denkbar dämliche Voraussetzung, wenn ich innerlich nicht weiß, ob ich das alles will. Aber unter der Prämisse, dass wir die letzte ICSI bis September angefangen haben müssen, weil uns sonst die Zuzahlung flöten geht, macht man das halt einfach. Einfach machen, das ist die Devise. Und das ist der Plan.

 

Wir haben jetzt ein halbes Jahr, für eine Kryo und eine ICSI. Das ist leicht zu schaffen. So ziehen wir das durch. Aber was danach kommt, ich weiß es nicht und ich will es nicht wissen.

 

So, genug Gedankensalat für den Moment. Lasst den Beitrag einfach so stehen wie er ist, versucht nicht, daraus schlau zu werden, ich werde es ja selbst nicht.

*bussi*
believe

WS-Gedanken

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  • Ich wusste sofort, dass ich schwanger bin, ich habe das gefühlt!
  • Ab PU+9 habe ich positiv getestet!
  • Die Einnistung konnte ich fühlen. Daher wusste ich da schon Bescheid.
  • Ich hatte schon vor NMT diverse Symptome

Dies und viel mehr liest man ja so täglich im Internet.

Naja, und da ich heute an PU+9 bin, kreisen natürlich auch bei mir die Gedanken ohne Ende. Die dämliche Warteschleife macht wohl jeden irgendwann kirre…

Zu mir kann ich so viel sagen…

  • Ich habe heute noch NICHT positiv getestet.
  • Ich fühle mich auch NICHT schwanger.
  • Eine Einnistung konnte ich ebenfalls NICHT spüren.
  • Und Symptome habe ich auch NICHT.

Aber wie kann ich das sagen? Ich war ja noch nie schwanger… Ich weiß ja gar nicht, wie sich die o.g. Punkte anfühlen…

Der Punkt ist, ich kann es natürlich NICHT sagen, aber ich fühle mich auch NICHT anders als sonst auch.

Wobei, doch, ich habe Halsschmerzen. *g* Aber das tut wohl wenig zur Sache.

 

Somit ist wohl das Wort der WS: NICHT.

Hoffen wir mal, dass dieses Wort dann nicht auch für den Ausgang dieser WS gilt…

*bussi*
believe